|
|
In der Mitte unseres benediktinischen Lebens steht der Gottesdienst. Ihm soll nach der Weisung Benedikts nichts vorgezogen werden. Sechsmal am Tag versammeln wir uns in der Kirche, um die Eucharistie und das Stundengebet miteinander zu feiern. Gemeinsam hören wir das Wort Gottes als an uns heute gerichtet und antworten mit Lobpreis, Dank und Anbetung, mit Klage, Bitte und Fürbitte. Wir tun dies vor allem mit den Psalmen, den Liedern des alten Israel und der ganzen Kirche. |
|
|
In der Feier der Eucharistie und des Stundengebets singen wir die überlieferten Gesänge des Gregorianischen Chorals, jenes einstimmigen Gesangs der Liturgie des Römischen Ritus, der von seinem Wesen her Verkündigung und Gebet ist. Durch seine Verwurzelung im Urgrund des Wortes der Schrift vermag er den, der sich ihm ehrfürchtig hörend oder singend naht, zu öffnen für die biblische Botschaft, dass er Antwort gebe auf das empfangene Wort.
Unsere Gottesdienste sind der bevorzugte Ort, unseren Glauben und unsere Hoffnung mit allen zu teilen, die kommen. Von dem eigens für unsere Gäste eingerichteten Teil der Kirche, der wie unser Schwesternchor auf die Mitte des Altares hin ausgerichtet ist, sind sie eingeladen, mit uns zu beten und zu singen oder sich einfach nur mit hineinnehmen zu lassen in diesen Raum des Gebetes. |
|
|
Am frühen Morgen ist für jede Schwester die Zeit der Meditation und der geistlichen Lesung. Im persönlichen Lesen vor allem der Bibel und im stillen Gebet öffnen wir uns im Hören und Verweilen dem Wirken des Wortes Gottes im eigenen Leben. |
|
|
Unsere Gottesdienstzeiten: |
|
Hilfen für das Stundengebet im Alltag, Texte und Anregungen für jeden Tag finden Sie hier: |



