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Wir Benediktinerinnen der Abtei Kloster Engelthal sind eine Gemeinschaft von Frauen, die ihr Leben als Christinnen in der  katholischen  Kirche  und in  der Welt von heute gestalten und formen lassen von der Regel des hl. Benedikt (6. Jhd.).
Als einzelne erfahren wir uns gerufen an diesen Ort zu einem gemeinsamen Leben in der Gegenwart Gottes und zugleich der beständigen Suche nach ihm. Er ist die Mitte, die uns zusammenhält und unser Miteinanderleben täglich neu ermöglicht.
Das Kreuz über dem Altar unserer Kirche stellt uns dies täglich anschaulich vor Augen.

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Um ein Leben in bleibender Gottsuche zu ermöglichen, regt Benedikt an, den Alltag so zu ordnen, dass darin die Orientierung und Grundausrichtung unseres Lebens sichtbar, erfahrbar und lebbar wird. Deshalb sind unser Lebensraum (das Kloster), unsere Zeit (Tag, Woche, Jahr) und unser Umgang miteinander besonders gestaltet.
Gott ist unser Ursprung, unsere Mitte und unser Ziel. Unser Leben im Kloster ist auf ihn hin geordnet. Dies ermöglicht eine ganzheitliche Ausrichtung mit allen Sinnen und Kräften und lässt den Alltag durchsichtig werden für Gottes Gegenwart.

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Wir leben in einem geordneten Raum mit dem Zentrum der Kirche als Mitte unseres gemeinsamen Lebens. Ihr unmittelbar zugeordnet sind Räume für das Gemeinschaftsleben und der persönliche Wohnraum jeder einzelnen Schwester. Es gibt Räume für die Arbeit, ein eigenes Haus für die Gäste und die Begegnung mit ihnen und einen großen Garten.
Die Zeit, in der wir leben, der Tag, die Woche und das Jahr wird geprägt durch die regelmäßige Feier der Gottesdienste. Es gibt Zeiten der Stille und des Austauschs, der Einsamkeit und Gemeinsamkeit, des Gebetes und der geistlichen Lesung, der Arbeit und der Erholung.
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Unsere Tagesgestaltung:
6.00 Uhr Laudes (Morgenlob)
6.30 Uhr stille Zeit für persönliches Gebet, Meditation und geistliche Lesung. Wer möchte, kann auch schon frühstücken.
8.00 Uhr Eucharistiefeier
9.15 Uhr bis 11.50 Uhr Arbeitszeit
12.00 Uhr Mittagshore (Mittagsgebet)
12.30 Uhr Mittagessen in Stille mit Tischlesung,
anschließend Mittagspause
14.30 Uhr bis 17.15 Uhr Arbeitszeit
17.30 Uhr Vesper (Abendlob)
18.00 Uhr Abendessen in Stille mit Tischlesung
anschließend Gemeinschaftszeit (z.B. miteinander reden, spielen, durch den Garten gehen oder auch Gespräche über Themen führen, die für alle wichtig sind.)

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19.15 Uhr letzte Arbeiten in Küche und Gästehaus
20.00 Uhr Komplet (Nachtgebet)
und Vigilien (Nachtwache)
Gegen 21.00 Uhr ziehen wir uns in unsere Zimmer und das Schweigen der Nacht zurück.
 Fototermin_IIk Unseren Umgang miteinander lassen wir immer wieder neu prägen von der Gewissheit, dass Christus selbst uns begegnen kann in der Äbtissin, der Mitschwester und in den Menschen, die zu uns kommen.




Im Jahr 2012 besteht unsere Gemeinschaft aus 22 Schwestern im Alter von 40 bis 102 Jahren.
 100_6788k Als Gemeinschaft leben wir nicht für uns alleine, sondern sind eingebunden in vielfältige Lebenskreise. Dazu gehören Menschen, die uns verbunden sind und mit denen wir einen lebendigen Austausch pflegen: unsere Oblatinnen, Verwandten und Freunde, katholische und evangelische Kommunitäten, die Pfarrgemeinde von Altenstadt und das Bistum Mainz.