Restaurierungswerkstatt
Seit 1984 restaurieren wir fachkundig Gemälde und Skulpturen, vornehmlich für das Dom- und Diözesanmuseum Mainz.
Unsere Werkstatt zur Restaurierung von Gemälden und Skulpturen wurde 1984 durch Restauratorin Sr. Margareta Groppe OSB und Dipl. Restauratorin Johanna Stüer OSB aufgebaut. Unzählige Bilder und Skulpturen sind hier seitdem fachkundig restauriert worden. Die Werkstatt ist als Filialbetrieb dem Dom- und Diözesanmuseum Mainz angeschlossen.
Sr. Margareta ist schon vor einigen Jahren aus Altersgründen aus dem Team der Restauratorinnen ausgeschieden. Heute leitet Sr. Johanna die Werkstatt. Weitere Restauratoren und fachkundige Ehrenamtliche stehen ihr dabei zur Seite.
(Foto: Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz © Foto: Marcel Schawe)
Ein größeres in den letzten Jahren in unserer Werkstatt von Sr. Johanna restaurierte Objekt ist der Geringswalder Altar. Die Videoredakteurin des Bistums Mainz hat für den Online-Advents-kalender 2013 des Bistums ein Video bei uns gedreht, das ausdrücklich auf diesen Altar und seine Botschaft eingeht. Inzwischen ist der Geringswalder Altar als ein besonderes Kuntwerk im Dom- und Diözesanmeusum in Mainz ausgestellt.
Die meisten Aufträge kommen vom Dom- und Diözesanmuseum Mainz. Bisher konnten eine große Zahl weiterer Objekte aus der Dauerausstellung des Museums restauriert werden, z.B. die große Kreuzigungsgruppe von St. Ignaz Mainz, mehrere Kruzifixe aus hoch- und spätgotischer Zeit sowie ein Tafelgemälde aus der Werkstatt Lukas Cranach d. Ä. In den letzten Jahren verlagerten sich die Restaurierungsaufträge auf Objekte für Sonderausstellungen des Museums, wie z.B. die im September 2015 eröffnete Gotikausstellung „Schrei nach Gerechtigkeit – Leben am Mittelrhein am Vorabend der Reformation“.
Vorzustand
Von Mai 2017 bis Februar 2020 wurden in unserer Werkstatt für die Sonderausstellung 2023/24:
Die unvergleichliche kostbare Carthaus
Die älteste deutsche Kartause:
700 Jahre Kartäuserkloster Mainz
drei großformatige Bilder aus dem ehemaligen Mainzer Kartäuserkloster restauriert.
Der Gemäldezyklus im Kreuzgang des ehemaligen Kartäuserklosters wurde um 1750/53 von Georg Joseph Melbert geschaffen, Öl auf Leinwand,
jeweils ca. 269 × 175 cm.
Trotz der bewegten Geschichte sind die drei großformatigen Gemälde im kompletten Format erhalten. Ein Großteil der Schäden entstand im Laufe der Zeit durch unsachgemäße Lagerung und Transport. Auf dem Foto oben ist das Schadensbild deutlich erkennbar, die weiteren Fotos dokumentieren die restauratorischen Maßnahmen am Beispiel des Gemäldes mit dem Motiv „Heilung des Besessenen aus Gerasa“.
Die Wartung klostereigener Kunstwerke gehört ebenso zum Aufgabenfeld der Restaurierungswerkstatt.
Da unsere Werkstatt bis zu unserem Umzug im September 2026 bereits voll ausgelastet ist, können Objekte privater Kunden nicht mehr angenommen werden.
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